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IBM und die Topalis AG schnüren ein VDI-Bundle auf Linux-Basis

IBM bringt gemeinsam mit der Topalis AG einen Linux-basierten virtuellen Desktop nach Deutschland. Der auf Ubuntu von Canonical laufende virtuelle Desktop von Virtual Bridges soll ab sofort Unternehmen wesentliche Kostenersparnisse gegenüber einem Microsoft-Desktop bringen.

IBM Global Technologies Services erweitert seine Dienstleistungen um den „Virtual Linux Desktop". Der Spezialist für Desktop Virtualisierungen im Enterprise-Umfeld kooperiert hierfür mit Partner Topalis, Anbieter von Beratung, Implementierung und Betrieb Open-Source-basierter Infrastrukturlösungen.

Das Angebot, das Festinstallationen von Windows auf Arbeitsplatzrechnern durch eine zentral administrierbare Virtual Desktop Infrastructure ersetzen soll, besteht neben Ubuntu und einem virtuellen Desktop von Virtual Bridges aus der „Open Collaboration Client Solution"-Software von IBM. Dabei handelt es sich um ein Programmpaket für Email, Office-Dokumente und Unified Communications.

Für den Endnutzer ändert sich laut IBM nichts – die virtuellen Desktops sollen dieselbe Leistung bieten wie ein herkömmlicher Arbeitsplatzcomputer mit fest installiertem Betriebsystem. Allerdings können Benutzer nun alle notwendigen Applikationen an allen mit dem Unternehmensnetzwerk verbundenen Geräten nutzen.

Die Applikationen befinden sich auf einem zentralen Server. Die gesamte Administration der virtuellen Geräte verläuft im Rechenzentrum und Software-Updates lassen sich zentral eingespielen.

Die Angebotskomponenten und Preise
Das Angebot beinhaltet im Einzelnen den virtuellen Desktop „Virtual Enterprise Remote Desktop Environment" (VERDE) von Virtual Bridges, die Linux Distribution Ubuntu für den Desktop von Canonical sowie die IBM Open Collaboration Client Solution Software (OCCS) mit IBM Lotus Symphony, IBM Lotus Notes und weiteren Lotus Applikationen.

Je nach benötigten Komponenten kostet „VERDE" für eine 1.000-Benutzer-Umgebung zwischen 50 und 190 Euro pro User. Interessenten haben die Möglichkeit, den virtuellen Desktop ab Januar im IBM Forum in Stuttgart, im IBM Briefing Center in Böblingen oder auf der CeBIT 2009 zu begutachten.

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